Ökumenische Bibelwoche

Ökumenische Bibelwoche

Die ökumenische Bibelwoche oder ökumenische Bibelabende, zu der evangelische und katholische Gemeinden an vielen Orten gemeinsam einladen, stehen in einer langen Tradition. Seit den 1930er Jahren steht in jedem Jahr ein biblisches Buch aus dem Alten oder Neuen Testament im Mittelpunkt intensiver Gespräche. Anhand ausgewählter Texte geht es darum die biblische Botschaft mit dem eigenen Leben und Glauben in Beziehung zu setzen. Im ökumenischen Gespräch eröffnen sich neue Perspektiven auch auf vertraute Texte. Die Bibelwoche ist - ähnlich wie der Weltgebetstag der Frauen - eine wichtige Brücke zwischen den Gemeinden eines Ortes und dadurch ein wichtiges Element des interkonfessionellen Gesprächs an der Basis.
 

"Bist du es?"

Ökumenische Bibelwoche 2016/17

 

 Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr sieben Erzählungen, Texte, Gleichnisse aus dem Matthäusevangelium: Matthäus 2,1-12 / 5,3-11 / 11,2-15.25-30 / 14,22-33 / 18,23-25 / 25,31-46 / 27,45-54 und 28,1-10. Die Auslegungen der biblischen Texte hat Reinhard von Bendemann verfasst. "Bist du es?" - Der Titel nimmt die Frage Johannes des Täufers auf: "Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?" (Matthäus 3,11). Und auch Petrus fragt, bevor er aus dem Boot steigt und auf dem Wasser Jesus entgegengeht: "Bist du es?" Die ausgewählten Texte sind in den Teilnehmerheften in der Übersetzung der revidierten Lutherbibel 2017 abgedruckt. Im Gedenkjahr der Reformation bringen sie anregend und spannungsreich die Botschaft des Evangelisten Matthäus von Gottes Gerechtigkeit ins Gespräch.

 

 

Mit dem beigefügten Fax-Bestellschein können Sie per Fax, Post oder E-Mail die Vorbereitungs- und Teilnehmerhefte beim Ev. Bibelwerk im Rheinland bestellen.

Fax-Bestellschein: Arbeitshefte Ökumenische Bibelwoche 2016/17

 

 

"Augen auf und durch!"

Ökumenische Bibelwoche 2015/16

 

Sacharja trat zwischen 520 und 518 v. Chr. als Prophet auf. Sein Name bedeutet: Der HERR erinnert sich. Er wirkte in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Babylonischen Exil. In Jerusalem wurde der Tempel neu gebaut, doch es gab noch viele Missstände im Land. Da bittet und verheißt der Prophet im Namen des "HERRN Zebaoth": "Kehrt euch zu mir, so will ich mich zu euch kehren" (Sacharja 1,3). Der Prophet empfing in einer Nacht acht Visionen und kündigte das Auftreten zweier Gesalbter Gottes an, die den Kult und das politische Gemeinwesen erneuern. Detlev Dieckmann fasst die Botschaft des im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. mit neuen Verheißungen ergänzten Prophetenbuches zusammen: "Sacharja ruft mit eindrücklichen Bildern zu religiöser Umkehr zu Gott und den Menschen auf und erschaut schon jetzt, wie Jerusalem in messianischer Heilszeit zur Quelle weltweiten Friedens und intensiver Gottesverehrung für Israel und die Völker wird." (Detlev Dieckmann / Bernd Kollmann: Das Buch zur Bibel. Güterloh 2010, S. 406).

 

Die ökumenischen Bibelgespräche fragen nach Botschaft und Aktualität sieben ausgewählter Abschnitte aus dem Buch Sacharja.

 

 

 

 

"Wissen, was zählt"

Ökumenische Bibelwoche 2014/15

 

Der polemische Brief des Paulus, "Apostel nicht von Menschen, ... sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater ... an die Gemeinden in Galatien" (Galater 1,1) steht ihm Mittelpunkt der ökumenischen Bibelgespräche 2014/15. Eindringlich bittet Paulus die Gemeinde ihre im Glauben an Jesus Christus begründete Freiheit zu bewahren. Scharf kritisiert er Lehren, welche die Befolgung religiöser Vorschriften fordern.

 

"Der Galaterbrief ist das wichtigste Zeugnis für echte christliche Freiheit und Mündigkeit im Neuen Testament", heißt es in der Einführung in den Brief in der BasisBibel.

 

Was zählt? Für das Gespräch bieten Teilnehmerheft und Arbeitsbuch viele Anregungen, exegetisch verantwortete Auslegungen, weiterführende Texte und eindrückliche Bilder. Das Teilnehmerheft verwendet die Übersetzung der BasisBibel.

 

Faxbestellschein Bibelwoche 2014/15

 

 

 

 

„… damit wir leben und nicht sterben“

Ökumenische Bibelwoche 2013/14

Die  biblische Erzählung von Josef, dem Träumer, der von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wird, dort im Gefängnis landet, dann aber Karriere am Hof des Pharao macht, steht im Mittelpunkt der Ökumenischen Bibelgespräche 2013/14. Mit Gottvertrauen und Geschick gelingt es ihm schließlich viele Menschen und auch seine Familie vor einer Hungersnot zu bewahren: „Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk.“ (1. Mose 50,20). Die Vorbereitungs- und Begleithefte zu sieben ausgewählten Texten erscheinen im September 2013 und können dann beim Evangelischen Bibelwerk im Rheinland bestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ökumenische Bibelwoche 2012/13: Das Markusevangelium
Der kürzeste und älteste Bericht über das Wirken Jesu beginnt programmatisch: "Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes" (Mk 1,1). Im Mittelpunkt steht das Bekenntnis des Petrus "Du bist der Christus" (Mk 8,29). Doch was das angesichts des Leidensweges Jesu heißt, versteht der "Fels" da noch nicht. Erst von der Osterbotschaft her fällt Licht auf das Geheimnis, das den Sohn Gottes umgibt. Doch der Schluss bleibt offen. Von den Frauen am Grab, denen ein Bote Gottes die Auferstehung Jesu verkündet, heißt es: "Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich." (Mk 16,8).

Die ökumenische Bibelwoche lädt dazu ein, anhand von sieben zentralen Texten - Markus 1,1-15; 2,1-12; 4,3-20; 7,31-37; 8,27-9,1; 14,55-64; 16,1-8 - das Evangelium nach Markus neu zu entdecken.