Gott mag die Ausländer. Biblische Herausforderungen zum Umgang mit Fremden

1. Gott mag die Ausländer. Biblische Herausforderungen zum Umgang mit Fremden

 

"Prominente" Ausländer - Aktuelle Gebote - Gastfreundschaft - Der Weg der Flüchtlinge

 

Tafeln 1 und 12: Roll-up Displays der Ausstellung

 

Die Wanderausstellung mit sechs Doppel-Rollups (12 Ausstellungstafeln im Format 80 x 200 cm) zeichnet im ersten Teil die Schicksale "prominenter" Ausländer in der Bibel nach. Abraham und Sara, die Zeit ihres Lebens Migranten sein werden stehen am Anfang. Josef kommt - von seinen eigenen Brüdern verraten und verkauft - durch Schlepper nach Ägypten. Seine Begabungen und die Offenheit der Einheimischen lassen ihn zu einem Beispiel gelungener Intergration werden. Die Unterdrückung und Ausbeutung in Ägypten ist die prägende Erfahrung für das Volk Israel. Gott erhört das Rufen seines Volkes und führt es unter Mose in die Freiheit. Das Buch Rut erzählt in eindrücklicher Weise davon, wie eine Ausländerin gastlich aufgenommen wird. Dass Jesus selbst bereits als kleines Kind der Verfolgung ausgesetzt war und die junge Familie nach Ägypten floh, ist ebenso bemerkenswert wie die Tatsache, dass Verfolgung die ersten Christen gleichsam "in alle Welt" vertreibt. Gerade so wird aber die frohe Botschaft ausgebreitet!

 

Aktuelle Gebote

Von bleibender Aktualität sind die biblischen Gebote zum Schutz von Ausländern. Diesen geht ein zweiter Teil der Ausstellung nach. Die prinzipielle rechtliche Gleichstellung der Fremden, das Gebot der Nachlese, das das Überleben ermöglicht, Gottes Zuwendung zu den Schwachen und damit auch zu den Ausländern, aber auch das Wissen um die eigene Fremdheit in der Welt prägen die biblische Tradition. Dass Jesus die Offenheit und Freundlichkeit gegenüber allen Menschen als Kriterium für die Glaubwürdigkeit christlichen Glaubens darstellt, ist eine bleibende Herausforderung.

 

Gastfreundschaft

In einem abschließenden Teil wird das biblische Konzept der Gastfreundschaft entfaltet, beginnend bei der Bgegegnung Abrahams mit den drei Fremden bis zu den Emmaus-Jüngern im Neuen Testament, die Jesus selbst begegnen.

 

Graphische Gestaltung

Eindrückliche Fotos unterstreichen auf den Tafeln die Überschriften.

Bibelworte, die zur Fremdenfreundlichkeit einladen, sind - gleichsam "Ausländern" in den Mund gelegt - im unteren Teil der Ausstellungstafeln zu sehen.

Graphisch ist auch der schwierige und traumatisierende Weg von Menschen auf der Flucht bis zur ihrer Ankunft bei uns dargestellt.

 

Ausleihe und Transport

Das Ev. Bibelwerk im Rehinland verleiht die zwölf Ausstellungstafeln kostenlos an Gemeinden und Schulen in der Ev. Kirche im Rheinland. Die Ausstellung kann im Bibelzentrum in Wuppertal abgeholt,aber auch per Post / Spedition verschickt werden. Der Transport erfolgt in Absprache mit der Geschäftsstelle

 

Anregungen für Führungen und Veranstaltungen

Eine Übersicht über die Ausstellungstafeln und Anregungen für Veranstaltungen und den Flyer "Gott mag die Ausländer" können Sie sich hier herunterladen.