Das 20. Jahrhundert

1923
Katastrophale Lage der Bergischen Bibelgesellschaft. Sie kann zeitweise die Gehälter nicht zahlen. Die Zahl der verbreiteten Bibeln und Bibelteile sinkt auf 40.462.

1933
Konferenz der deutschen Bibelgesellschaften in Bremen.
Bekenntnis zum Alten Testament.

1939
Feier des 125jährigen Jubiläums im Schatten des Kirchenkampfes. Aus dem Grußwort von D. Stoltenhoff: "Wir verharren im Gehorsam des Glaubens, um Gottes und seiner Kirche, um der Gegenwart und der Zukunft unseres deutschen Volkes willen bei dem vielverachteten und vielgeschmähten Buch, das Ungezählten, Jungen und Alten, in Krieg und Frieden einigen Trost im Leben und im Sterben
gespendet hat."

1943
Zerstörung des Bibelhauses durch Luftangriff. Geschäftsführer Thienes und seine Frau kommen ums Leben. Weiterführung der Arbeit in der Privatwohnung des früheren
Geschäftsführers Gustav Diederich.

1944
"Stillegung" der Arbeit durch die Reichschriftumskammer

1945
Die Arbeit der Bergischen Bibelgesellschaft wird durch die britische Militärregierung wieder zugelassen. Eine neue Geschäftsstelle in den Räumen des Evangelischen
Vereinshauses Am Heckweiher eingerichtet.


Titelseite einer Bibelausgabe, die für die Bergische Bibelgesellschaft
gedruckt worden ist

1946
Gründung des Weltbundes der Bibelgesellschaften in Hayward Heath/England

1947
Neukonstituierung des Vorstandes durch Generalsuperintendent D. Stoltenhoff. Pfarrer Robert Steiner, Gemarke, wird Vorsitzender - sein Leitwort: "Über den Kirchturm hinaus". Steiner setzte sich intensiv für die Zusammenarbeit der Bibelgesellschaften in Deutschland und für die Arbeit im Weltbund der Bibelgesellschaften ein.

1948
Die deutschen Bibelgesellschaften schließen sich zu einem Verband zusammen.

1950
Bibelübersetzungen für Indonesien werden in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Mission herausgegeben.

1954
Robert Steiner gründet die "Bibelmission in Deutschland".

1975
Gründung der "Aktion Weltbibelhilfe".

1978
Die Bergische Bibelgesellschaft gibt sich den Namen "Evangelisches Bibelwerk im Rheinland"

1981
Gründung der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart als Zusammenschluss von Evangelischem Bibelwerk in der BRD und Deutscher Bibelstiftung

1983
Neue Geschäftsstelle in der Rudolfstraße 135, in Wuppertal. Einrichtung einer ständigen Bibelausstellung "Vom Papyrus bis zum Mikrofilm".

1987
Neue Satzung des Evangelischen Bibelwerks im Rheinland.
"Das Bibelwerk will mithelfen, daß Menschen erreicht werden, die die Bibel noch nicht kennen oder ihr gleichgültig oder ablehnend gegenüberstehen."


Turm der Kirche in Wuppertal-Hatzfeld
an einem Rheinischen Bibeltag

1989
175jähriges Jubiläum des Evangelischen Bibelwerks im Rheinland

1992
Erstes Jahr mit der Bibel in Deutschland

2003
Das zweite Jahr der Bibel stand unter dem Motto: Jahr der Bibel 2003

Das Evangelische Bibelwerk beteiligte sich mit Vorträgen und Bibelarbeiten, mit dem Projekt "Bibeln für die Schule", mit Büchertischen und über 60 Wanderausstellungen in Gemeinden und in öffentlichen Räumen. Zum Jahr der Bibel wurde die ständige Ausstellung im Bibelzentrum erneuert.

Am 5. Mai 2003: Neueröffnung des Bibelzentrums in der Rudolfstraße 135. Die neue Ausstellung steht unter dem Leitwort "Bibel entdecken - Bibel erleben".


Prof. Dr. Boecker und die Architektin Kay Fescharek
nach Übergabe des Schlüssels.